Ehrgeizige Klimaschutzverpflichtungen beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen gefordert – Telekom will weitere Unternehmen für den Klimaschutz gewinnen.Im Namen der Deutschen Telekom hat Reinhard Clemens, CEO der Großkundensparte T-Systems, das Copenhagen Communiqué der European Leaders Group on Climate Change (EU CLG) unterzeichnet. Die vom Prince of Wales ins Leben gerufene Initiative tritt für ein ehrgeiziges und faires Abkommen zur weltweiten Reduktion der CO2-Emissionen ein. Ziel des Kommuniqués ist es, Unternehmen für den Klimaschutz zu gewinnen, um so der Politik bei der UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 den Rücken zu stärken.
“Die derzeit schwierige Wirtschaftslage darf nicht dazu führen, dass das Thema Klimaschutz in den Hintergrund rückt”, warnte Clemens. “Denn wenn wir jetzt nicht die Basis für ein nachhaltiges Wachstum schaffen, wird die globale Erwärmung die wirtschaftlichen Probleme auf den Weltmärkten weiter verschärfen.”
Saubere Technologien nicht nur für Industriestaaten Vor diesem Hintergrund fordert die EU CLG die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz auf, klare Ziele und Strategien für eine drastische Reduktion der Treibhausgas-Emission zu verabschieden. Zudem setzen sich die Unterzeichner des Kommuniqués dafür ein, den Emissionshandel zu stärken und die Entwicklung und Anwendung kohlenstoffarmer Technologien zu forcieren. Die Industriestaaten sind nach Ansicht der EU CLG außerdem gefordert, Entwicklungsländer finanziell und technisch zu unterstützen, um diesen ebenfalls den Einsatz sauberer Technologien zu ermöglichen.
Umweltschutz als Teil der Unternehmensstrategie Die Deutsche Telekom hat sich bereits vor zehn Jahren der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz verschrieben. So bietet der Konzern sowohl in den USA als auch in Europa besonders klimafreundliche Telefone an. Für Geschäftskunden hat die Telekom spezifische Lösungen, um mit Informationstechnik die Ressourceneffizienz zu steigern und die Kosten zu senken. “Die Unterzeichnung des Kommuniqués ist die logische Konsequenz unseres langjährigen ökologischen Engagements”, erklärte Clemens. “An dieser Stelle möchten wir auch andere Unternehmen ermuntern, der EU CLG beizutreten und sich damit für ein umweltverträgliches Wirtschaften einzusetzen.”
Kommuniqué von Kopenhagen
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